Trullesand
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Sie ist Trullesand, ihr Vorname tut nichts zur Sache.

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Wer als schlaues Mädchen zwischen Bergen und Tieren aufwächst, für den gibt es nur eine Flucht: den teslablauen Kosmos aus Büchern und Musik. Im Buch „Die Aula“ entdeckt und identifiziert sich Trullesand mit der Figur Trullesand – er ist warm, tragisch, geistreich, komisch. „Wie ich!“ denkt sie halb ironisch, halb ernst.

Fernweh ist das vorherrschende Gefühl der jungen Trullesand. Sie kommt sich auf dem Land vor „wie eine sich selbst überlassene Katze“ und weiß bereits als Siebenjährige, dass Musik ihr Ding ist. Sie beginnt, Songs in Einzelteile zu zerlegen, zu erforschen, nachzufühlen. Ihr Ideal wird das cool Hingeworfene, das in den Bann Ziehende, das unangreifbar Kühne. Sie bringt sich Gitarre und Klavier bei und wird - wie Nietzsche vom Philologen zum Philosophen - von einer Musikliebhaberin zur Musikerschafferin.

Statt die Hauptstraße zu nehmen, geht Trullesand lieber abseits auf kleinen, gewundenen Wegen. Ein Popstar sein, das will sie nicht. Sie ist Musikerin und Denkerin, nicht Entertainerin. Trullesand ist ein „Renegade“, eine Abtrünnige mit eigenen Ansichten. Sie betrachetet ihre Musik als notwendig. Dabei muss ihre Musik immer grooven, „denn ohne Groove ist es wie ein Herumpusten im Aschehaufen“. Sie liebt atonale Melodien und das große Gefühl. Irritierendes und Ungewohntes ist erwünscht. Trullesands Themen sind Politik, Brüche und Dichotomien.

Ihre kraftvolle Stimme erinnert an Karen O, sie ist nachdenklich und hellwach wie Annette Humpe, zwanglos wie Dendemann, ironisch wie Falco. Dabei sind ihre Texte ebenso wichtig wie die Musik. Sie schätzt Diversität, andere Kulturen, andere Sprachen – und deshalb singt sie auf Deutsch. Damit nicht immer alles überall gleich ist.

Sie mag Ambivalenz. 2012 erscheint ihre erste Single „Nenn mich Phänomen“ mit dem dazugehörigem Video. Als dunkle Barbarella mimt sie darin die Männermörderin. In dieser Ironie war der Song beinahe ein Erfolg. Sie singt über Kometenschweife, leises Lächeln in der Nacht, Lämmer am Strand. Ein toller Spaß!

Sie mag Ernsthaftigkeit. 2013 erscheint, zunächst als Mix des Produzenten Fump, der Song „Mädchen hat Rhythmus“. Dieser ist eine Referenz an „Girls Got Rhythm“ von AC/DC und Trullesand kreiert daraus eine Hymne an die Frauen. In vollem Bewußtsein, dass Rap und Feminismus bisher nicht gerade zusammenpassten, bittet sie für eine Neubearbeitung den Rapper Kaveh um einen Gastauftritt. Und es passt perfekt.

Sie mag Ungehorsam. Als Künstlerin ist Trullesand auf einer Mission. „Ich will totale Freiheit. Ich will politische Aufklärung. Ich will, dass Popmusik wieder revolutionär ist. Mir gefällt der Gedanke, dass meine Musik auf Demonstrationen gespielt wird, denn der Mensch hat sich durch die Akte des Ungehorsams weiterentwickelt und das soll er auch zukünftig tun.“

Im Mai 2014 erscheint „Mädchen hat Rhythmus“ als Single und gleich darauf im Juni ihre Debüt-EP „Rausch“, welches sie selbst geschrieben und produziert hat. Sie ist das Kultur in Popkultur. Das Schneewittchen des Pop. Sie ist ein strahlendes Abenteuer.

English Press Text

Trullesand is a sparkling firecracker of irony, wit, politics and heartfelt soul. She’s already on track to make waves as a singer-songwriter and producer in 2014.

Born in the tiny mining village of Erlabrunn, Germany, she takes her name from a character in Hermann Kant’s Die Aula - one who’s warm, sweet, brainy and tragic all at once. All these characteristics can be heard in her music. She’s felt the fire to create ever since she can remember – overlooking the dolls in her playroom and heading straight to her brother’s piano to start composing. Music led her to Berlin in 2009 to study composition and production. By 2012 Trullesand was a fully-fledged songwriter - one who creates all aspects of her music entirely herself, from beats and engineering to lyrics and vocals.

A one-woman production powerhouse, she has a love for the twisted side of pop music, featuring atonal melodies and lyrics about disruption. These are delivered with a powerful voice from a woman who’s fought to say things the way she wants. She sings entirely in German, but non-German speakers have no trouble connecting with her message emotionally. And there’s an ironic side to her music. “That’s one thing about Germans,” she says. “They’re not ironic. I don’t think they always get it. But I don’t care about that too much, because I have to follow my inner voice as an artist. It tells me ‘you ARE ironic, don’t hide it!’”

That side is on display in her first video from 2012 – “Nenn Mich Phänomen” – “Call me a Phenomenon”. It sees her dressed as a Barbarella-type, acting the “man murderer” role but always with a sly smile on her face. A second video for “Mädchen Hat Rhythmus”, a reference to an AC/DC track title, flips a sexist idea into a feminist statement. In it, Trullesand shares how she has “soul” in her as well as “rhythm” and how rich she feels in her life in every way but money.

Trullesand’s mixture of art, irony and feminism puts her in a long tradition of artists from Nina Hagen to Patti Smith and Kathleen Hanna to Amanda Palmer. She draws inspiration from both Heinrich von Kleist and System of a Down as well as Nietzsche and the Beastie Boys. In Trullesand’s words: “As an artist, I´m on a mission. I want total freedom. I want more political awareness. I love the idea that my music could be played at a protest march and I want pop music to be revolutionary again. These are the themes I base my songs on.”

2014 sees her putting the finishing touches on her first EP "Rausch", as well as shooting more videos and performing live gigs throughout Germany and beyond. With a passion for shapes, color and forms, a fledgling clothing label is even in the works - so catch this shooting star now before she dazzles the world!"

 

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Rausch CD
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